Donnerstag, 28. September 2017

[All about the books] Felicitas Gruber - Zapfig

Ich glaube, fast jede Rezension zu einem Krimi beginne ich mit dem Hinweis, dass ich eigentlich ein ziemlicher Angsthase bin. Es tut mir Leid, wenn auch diese Rezension wieder genau damit beginnt, aber letztlich ist es eine Tatsache, die nicht unwesentlich mein Urteilsvermögen trübt. 

Lange Rede, kurzer Sinne: Heute ist mal wieder Crime-Time und ich möchte euch einen Krimi vorstellen, der mich ebenfalls in den Urlaub begleitet hat.


Felicitas Gruber - Zapfig:


Titel: Zapfig
Autor: Felicitas Gruber
Verlag: Diana Verlag
Seiten: 319
ISBN: 978-3-453-35851-5
 
 
Worum geht es?
Kurz vor Fasching wird München von einer Kältewelle heimgesucht, die selbst gestandenen Bayern das Blut in den Adern gefrieren lässt. Und auch die Stimmung zwischen Dr. Sofie Rosenhuth und ihrem Ex- und Wieder-Freund Joe läuft auf den Gefrierpunkt zu. Dabei waren die beiden doch gerade erst wieder dabei sich zusammen zu raufen, nachdem ihre Ehe gründlich den Bach runtergegangen ist. Mitten im Gefühlschaos wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, deren Tod so manchem gelegen kam. Sofie hat gleich Uschi Roßhaupter, die Matriarchin der Brauerei Rößlbier im Verdacht und so wird ordentlich ermittelt in der Münchner Schickeria. Erst recht, als Uschi selbst irgendwann ertrunken in einem ihrer Braukessel liegt. 
 

 


 

Rezension:
Eigentlich bin ich ja ein fan von Regio-Krimis und lese sie fast lieber, als Krimis, die keinen besonderen Bezug, keine regionalen Eigenheiten und keinen Schmäh haben. Doch mit "Zapfig" habe ich mich tatsächlich etwas schwer getan.
Das Buch ist der insgesamt vierte Teil der Reihe "Die kalte Sofie" rund um die Gerichtsmedizinierin Sofie Rosenhuth und sprüht nur so vor Münchner Charme. 
Eigentlich, ja eigentlich macht das Autorinnen-Duo Brigitte Riebe und Gesine Hirsch, dass sich hinter dem Pseudonym "Felicitas Gruber" verbirgt seine Sache auch richtig gut. Trotzdem bin ich mit dem Krimi einfach nicht warm geworden. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit bayrischer Art und Weise nicht viel am Hut habe, vielleicht lag es am Buch selbst.
Wirklich Spannung ist für mich leider nicht aufgekommen und das will bei mir in Sachen Krimi tatsächlich etwas heißen. Die Story war nett, die Mordfälle durchaus auch verzwickt und gut durchdacht, dennoch konnte mich "Zapfig" einfach nicht mitreißen.
Wie so viele Krimi-Autoren versucht auch "Felicitas Gruber" durch die Story neben der Story uns Leser mitzunehmen, doch auch die Wirrungen rund um Sofie und ihren Ex Joe ließen mich, passend zum Roman-Wetter in München eher kalt. 
Letztlich finde ich es sehr schade, denn ich hatte mit von Zapfig wirklich erhofft, eine weitere Krimireihe zu entdecken, die mich packen könnte. Doch manchmal stimmt die Wellenlänge einfach nicht.
Der Schreibstil von "Felicitas Gruber" und auch die Aufmachung des Buches gefallen mir im Grunde sogar sehr gut. Es ließ sich mehr als gut lesen und auch die Tatsache, dass ich die drei Vorgänger bisher nicht gelesen habe, hat in keiner Sekunde wirklich gestört. Auch unwissende Leser wie ich, wurden mitgenommen und eventuelle Wissenlückend fast unbemerkt geschlossen. Ob dies für Leser, die alle Teile bereits kannten, eher störend wirkt, kann ich natürlich nicht beurteilen. Dennoch konnte mich Zapfig einfach nicht mitreißen.
 
 
Fazit: 
Wer München mag und die bayrische Lebensart liebt, der wird mit Siherheit gefallen an "Zapfig" finden. Wer Hochspannung oder bis ins letzte Detail durchdachte Krimis liebt, wird hingegen nicht auf seine Kosten kommen.
Unterhaltsam ist der Krimi von "Felicitas Gruber" auf jeden Fall, begeistern konnte er mich im Ergebnis aber leider nicht.
Daher vergebe ich 2 von 5 Sternen für "Zapfig".
 
 
Allen, die gerne regelmäßiger Buchtipps und kurze Rezensionen lesen wollen, sei mein Instagram-Account "All_about_the_books" ans Herz gelegt.
Ich freue mich, euch als neue Follower begrüßen zu können!   
 
 

Freitag, 22. September 2017

[DIY) Herbstliche Lichter

Das wirklich Schöne am Herbst ist doch die Tatsache, dass wir Mädels endlich wieder ohne eine Form der Rechtfertigung Kerzen aller Art und Größe anzünden können oder?

Was gibt es schöneres als an einem stürmischen Abend gemütlich im Kerzenschein zu sitzen? Eben, nichts und deshalb habe ich heute eine weitere Deko-Idee für den Herbst für euch. Nachdem in meinem letzten Beitrag Kürbisse die Stars waren, soll es heute um Kerzen, Blätter und ein wenig Glitzer gehen.

Herbstliche Deko-Lichter:


Echte Blätter aus der Natur zu sammeln ist gerade im Herbst natürlich eine tolle Deko-Variante, für meine Idee haben sich aber künstliche Blätter aus dem 1-Euro-Laden deutlich besser geeignet. Wenn ihr schon mal im Shop eures Vertrauens seid, könnt ihr gleich noch eine Dose silberfarbenes Spray, Streuglitzer und zwei Stumpenkerzen mitbringen. Schon habt ihr alles, was wir für das heutige DIY benötigen.

Legt euch zu Beginn eine möglichst ebene Fläche mit Folie aus und verteilt die Blätter in gewissem Abstand darauf. Anschließend grundiert ihr sie mit der Sprühfarbe und gebt sofort den Streuglitzer auf die noch feuchte Farbe. 
Lasst die Blätter gut trocknen und klopft die überschüssigen Glitzerpartikel gut ab.


Mit ein wenig Lack könnt ihr den Glitzer noch fixieren, allerdings ist dieser Schritt nicht zwingend nötig. Er erspart ich eventuell aber zusätzliches Putzen.


Sucht euch nun ein rustikales Stück Garn und fädelt die Blätter so auf, dass ihr sie um die Kerzen binden könnt.
Zusammen mit den Stumpenkerzen bilden die Deko-Blätter echte Hingucker und wenn ihr schon einmal dabei seid, könnt ihr ein paar weitere machen und als Streudeko an anderen Stellen verwenden.

Meine aktuelle Wohnzimmerdeko mit Kürbissen und Glitzer-Blättern gefällt mir sehr gut und ich hoffe, mein kleiner Beitrag konnte euch inspirieren?



Montag, 18. September 2017

[DIY] Goldener Herbst im Wohnzimmer

Wir können es langsam nicht mehr leugnen, der Herbst ist da! Passend zu seinem kalendarischen Beginn, zeigt er sich zwar nicht unbedingt von seiner 
besten Seite, aber was nicht ist, kann ja noch werden...

Solange der goldene Herbst noch auf sich warten lässt, habe ich heute eine kleine DIY-Idee für euch, mit der ihr euch ein wenig herbstlichen Glamour ins heimische Wohnzimmer holen könnt!


Glitzernde Baby-Boo Kürbisse:



Ihr könnt euch wahrscheinlich gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe, als ich endlich herausgefunden habe, dass man die kleinen weißen Kürbisse tatsächlich direkt in meiner Nähe kaufen kann. Lange Zeit kannte ich sie nämlich nur von Pinterest und Co und habe jedes Mal im Supermarkt vergeblich Ausschau gehalten. Doch das Zauberwort lautet "Hofladen"!
Nicht nur, dass die kleinen Schönheiten dort ein ganzes Stückchen günstiger sind, als im Supermarkt, auch die Auswahl ist viel größer. Solltet ihr also auf der Suche nach ihnen sein, lohnt sich ein Besuch beim Hofladen in der Nähe (zusätzlich zu allen anderen Köstlichkeiten, die man dort findet, versteht sich.)



Viel mehr als Kürbisse benötigt ihr für diese Deko-Idee im Grunde auch nicht. 
Bevor ihr ans Werk geht, solltet ihr aber zumindest die mitgebrachte Erde und den Staub entfernen. Ganz wird das zwar nicht funktionieren - die Kürbisse sind und bleiben schließlich ein Naturprodukt,  dennoch sieht es am Ende schon hübscher aus, wenn nicht das gesamte Feld des Bauern von außen anhaftet oder?



Kürzt anschließend die Stiele erst einmal auf eine schöne Länge. Natürlich wachsen sie nicht ästhetisch im optimalen Winkel, aber auf die richtige Länge gekürzt, wird jeder der Kürbisse am Ende zum Hingucker.

Für den nächsten Schritt habe ich mir Acrylfarbe in einen Metallic-Ton zur Hilfe genommen. Ihr könntet auch Klebstoff benutzen, doch mit einer metallischen Farbe schafft ihr gleichzeitig einen schön gleichmäßigen Untergrund.

Pinsel die Kürbis-Stiele also komplett mit Farbe oder Flüssigklebstoff ein und taucht sie in losen Streuglitzer. Dreht die Kürbisse solange im Glitzer, bis die 
Stiele vollständig bedeckt sind.
Anschießend heißt es Abwarten und Tee trinken, bis die Farbe oder der Kleber getrocknet sind.



Gar nicht so schwer oder?
Und doch haben wir gerade mit ein paar wenigen Handgriffen tolle Hingucker für den herbstlichen Tisch gezaubert. 
Was man mit Baby Boos noch anstellen kann, habe ich euch in einem anderen Beitrag schon gezeigt. Habt ihr die blutige Deko-Variante zu Halloween schon gesehen?

Eine weitere herbstliche Dekoidee habe ich in den nächsten Tagen für euch und wünsche euch erst einmal einen guten Start in die neue Woche.



Dienstag, 12. September 2017

[All about the books] Veronika May - Der Duft von Eisblumen

Das Gute an der Urlaubszeit ist ja, dass man im Optimalfall endlich Zeit zum Lesen hat und so habe ich äußerst optimistisch ganze 6 Bücher mit in mein Köfferchen gepackt. Tatsächlich habe ich sogar fünf davon auch beendet, bevor ich die Heimreise antreten musste.

Eines davon, möchte ich euch heute vorstellen....



Veronika May - Der Duft von Eisblumen


Autor: Veronika May
Verlag: Diana Verlag
Seiten: 367
ISBN: 978-3-453-35881-2
Worum geht es?
Frisch getrennt verliert Rebekka im Stau die Nerven und fährt ihrem Vordermann mit purer Absicht mitten auf die Stoßstange. Am Ende steht sie nicht nur vor den Trümmern ihres Lebens, sondern auch vor Gericht und wird prompt zu Sozialstunden abgeleistet. Ihr findiger Anwalt hat aber direkt die zündende Idee und vermittelt Rebekka an seine widerwillige Großmutter. Diese lebt seit Jahren allein auf ihrem riesigen verwunschen Anwesen und ist alles andere als begeistert, als ihr Rebekka vor die Nase gesetzt wird. Zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein können und nicht mehr als ihre Dickköpfigkeit gemeinsam zu haben scheinen. Doch dann stößt Rebekka auf ein lang gehütetes Geheimnis und Dorothea begreift, dass sie ihr Herz nicht auf ewig verschließen kann.

Rezension:
Bevor man ein Buch beginnt, macht man sich ja durchaus Gedanken, was man von ihm erwartet. Nachdem ich den Klappentext von "Der Duft von Eisblumen" gelesen habe, fühlte ich mich an ein Buch erinnert, das ich letzten Sommer ebenfalls im Urlaub gelesen habe und das mich sehr überrascht hat. Junge Frau kommt zu scheinbar einsamer alter Dame und es entwickelt sich eine Art Freundschaft. Die Story klang für mich sehr nach "Vintageguide für einsame Herzen", aber falsch gedacht. Bis auf das Grundgerüst der Story haben beide Bücher kaum etwas gemeinsam und letztlich ist das auch gut so. 

Die Geschichte von Rebekka, die von jetzt auf gleich nicht nur ihren Vorzeigeverlobten, sondern direkt auch ihren hart erarbeiteten Traumjob verliert, nimmt uns Leser von der ersten Seite an mit auf eine Reise. Binnen kürzester Zeit konnte ich mich absolut in Becci hineinfühlen und habe regelrecht mit ihr gelitten. Zudem versteht es Veronika May bestens, das geheimnisvolle und gleichzeitig zauberhafte Ambiente der Villa von Katten zum Leben zu erwecken und zu einem Ort zu machen, den ich tatsächlich gerne einmal besuchen möchte.
"Der Durft von Eisblumen" ist ein Buch, das uns auf eine spannende und doch herzerwärmende Reise nimmt. Ein Buch zum Wohlfühlen und Seele baumeln lassen. Ein Buch, das wie gemacht ist, für gemütliche Sonntage und Sonnenstunden im Garten oder auf dem Balkon.
Der Schreibstil von Veronika May ist flüssig und einladend, sie nimmt den Leser mit und lässt uns durch die Seiten fliegen. 

Ob die Story die tiefgreifendste aller Zeiten ist, darüber lässt sich streiten und wie bei so vielen Romanen dieses Genres, ist sie natürlich ein Stück weit auch vorhersehbar. Dem Lesevergnügen tut dies aber keinen Abbruch.


Fazit:
Ein wunderbar unterhaltsamer Sommerroman, dem ich Liebhabern leichter und erheiternder Lovestories nur wärmstens empfehlen kann. Zwar hat die Story ein paar Schwächen und ist hin und wieder vorhersehbar, dennoch hat mich das Buch als Urlaubslektüre auf seine Art begeistert.
Deshalb möchte ich insgesamt auch 4 von 5 Sternen für "Der Durft von Eisblumen" von Veronika May vergeben.



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Montag, 4. September 2017

[All about the books] Tamara Mataya - Manche Tage muss man einfach zuckern

Manchmal bin ich ein Verpackungsopfer, das gebe ich zu!
Und manchmal trifft mich diese Schwäche auch in Sachen Bücher und deren Cover.
Ein solches Buch, dessen Optik mich und meinen momentanen hang zum Thema "Lettering" total angesprochen hat, möchte ich euch heute vorstellen...


Tamara Mataya - Manche Tage muss man einfach zuckern: 



Autor: Tamara Mataya
Verlag: Heyne
Seiten: 352
ISBN: 978-3-453-42169-1


Worum geht es?
Obwohl Sarah Dauersingle ist, hat sie den Glauben an die Liebe noch nicht verloren. Mit der festen Überzeugung, ihren Mister Right online auf der Internetseite "Missed Connections" zu finden, durchforstet sie täglich die zahllosen Anzeigen derjenigen, die ihren Traumpartner bereits auf New Yorks Straßen entdeckt haben, aber zu mutlos waren, um ihn oder sie anzusprechen.
Während Sarahs große Liebe noch auf sich warten lässt, beginnt sie eine Affäre mit Womanizer Jack und stürzt sich in ein Abenteuer aus Unverbindlichkeit. Doch plötzlich taucht ein anonymer Verehrer auf "Missed Connections" auf....



Rezension:
Neben der wirklich schönen Aufmachung spricht das Buch von Tamara Mataya auf jeden Fall mit seiner Story alle Freunde von lockeren und herzerwärmenden Liebesgeschichten an. Das Cover ist ungewöhnlich und definitiv ein Hingucker.Allerdings folgt auch direkt das Aber....
Grundsätzlich hat mit die Story von Sarah und Jack sehr gut gefallen und die Idee war wirklich zuckersüß. Tamara Mataya schreibt locker und flüssig, so dass es uns Lesern leicht fällt, durch die Seiten zu fliegen.
Leider leider geht der Geschichte aber recht schnell die Puste aus und es wird alles sehr sehr absehbar. Dauersingle Sarah findet sich plötzlich zwischen zwei vermeindlichen Traummännern wieder, kämpft gleichzeitig gegen Windmühlen in ihrem neuen Job und weint sich bei ihrem schwulen (Klischee!!!) Freund aus, dessen Bruder zufällig eine ziemlich ansehnliche Partie ist.
Nichts gegen leichte Lovestories, aber so oder so ähnlich haben wir die Geschichte wohl alle schon einmal gelesen.
Trotzdem möchte ich keine Rezension schreiben, die vor "Aber" strotzt und das Buch in einem schlechten Licht darstellt, denn gefallen hat es mir im Großen und Ganzen schon. 
Tamara Mataya versteht es, das gewisse Prickeln in die Story einzubauen, ohne direkt vulgär zu werden, wie manch andere Vertreterin des Genres, die auch auf dem Buchrücken zitiert wird. Ein dickes Plus in meinen Augen, da ich mich mit solchen Büchern gerne mal etwas schwer tue und die Leselust verliere.
Freunde des Erotik-Genres werden wahrscheinlich gelangweilt sein, aber Geschmäcker sind ja zum Glück verschieden.


Fazit:
Der Ausgang der Story lässt sich nach einigen wenigen kapiteln vorhersehen, trotzdem unterhält das Buch und ist eine perfekte Sommerlektüre oder ein Buch für Zwischendurch. Auch wenn ihm auf der Strecke die Puste ausgeht, hat es mir recht gut gefallen, weshalb ich 3 von 5 Sternen vergeben möchte.



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