Freitag, 30. März 2012

Vaters Geburtstagstorte

...oder besser "Fleisch... wir wollen Fleisch"

Man kennt das ja.... der Herr des Hauses hat Geburtstag, man steht in der Küche, gibt sich mit der Torte die größte Mühe und bekommt dann (nach lobenden Worten für die Schönheit des Kundstwerkes) kurz mitgeteilt, dass mehr als ein Anstandsstück nicht gegessen wird, denn eiiiigentlich hätte man(n) statt Sahnekuchen lieber eine Frikkadelle.

Dieses Jahr komme ich meinem Herrn Papa aber zuvor.
Darf ich vorstellen....

Vater's Geburtstags"torte" 2012


Genau genommen handelt es sich natürlich um eine Brokkoli-Hackfleisch-Ciche, aber da mein Herr Papa wie gesagt eher auf Hack als auf Sahne steht, bekommt er sie schön mit Kerzen geschmückt zum Geburtstag.

Zutaten:

  • 200g Mehl
  • 100g Butter
  • Salz
  • 500g Brokkoli
  • 1 EL Öl
  • 200g gemischtes Hackfleisch
  • Pfeffer
  • 2 EL geröstete Pinienkerne
  • 200ml Sahme
  • 3 Eier
  • Muskatnuss
  • Fett für die Form



Zubereitung:

Aus Mehl, Butter, 1/2 TL Salz und 2-3 EL kaltem Wasser einen glatten Teig zubereiten, in Folie wickeln und im Kühlschrank ca. 40min ruhen lassen.

Während dessen putzt und wascht ihr den Brokkoli und zerteilt ihn inr Röschen. Die Stiele zusätzlichen schälen und würfeln und allen in kochendem Salzwasser etwa 2 Minuten blanchieren.
Anschließend das Öl in der Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin krümelig braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Heizt nun den Backofen auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vor und holt den Teig aus dem Kühlschrank.
Rollt ihn aus und legt eine gefettete 28er-Springform mit ihm aus. Vergesst nicht einen ca. 1,5-2cm hohen Rand hochzuziehen.

Verteilt Hackfleisch und Brokkoli auf dem Teig und streut die Pinienkerne darüber.
Anschließend verquirlt ihr Eier und Sahne, schmeckt die Mischung mit Gewürzen ab und gebt sie über die Quiche.

Diese kommt zu guter Letzt 40 Minuten in den Backofen, um anschließend einen leckeren Auftritt zu feiern.




Übrigens:
Natürlich backe ich trotzdem eine Torte bzw. einen Cheesecake. Schließlich sind nicht alle Gäste solche Fleischfresser wie mein Herr Papa.
Falls euch das Rezept interessiert, mache ich dazu natürlich gerne einen gesonderten Post.


Einen wundervollen Start ins baldige Wochenende wünscht euch













Donnerstag, 29. März 2012

Man soll ja nichts wegschmeißen....

Die Nachbarn haben es trotzdem getan, was mir aber ganz gelegen kam.
Vor einiger Zeit entdeckten wir nämlich auf einem großen Sperrmüllhaufen in der Nachbarschaft zwei hübsche rustikale Stühle. Nach einer netten Nachfrage bei den Nachbarn (wichtig, wichtig, wenn ihr etwas vom Sperrmüll mitnehmen wollt, sonst kann das unangenehme Folgen jursitischer Art für euch haben.Pedantische Menschen gibt es ja leider immer und überall.) sind sie schließlich bei uns eingezogen.

Der eigentliche Plan sieht vor, sie aufzumöbeln und älter zu machen als sie sind. Edel und antik eben. Leider fehlte dazu bisher die Zeit.
Daher stehen die beiden aktuell auf der Terrasse und harren der Dinge die da kommen.

Vor einigen Tagen kam zunächst eine schnelle passend rustikale Osterdeko:







Dem alten Zierbrunnen, der leider nicht mehr wirklich funktioniert, wurde auch direkt mit Weinzweigen, Dekovögeln, Blümchen und ein paar Holzeiern ein österliches Outfit verpasst.


Es muss ja nicht immer kitschig sein.
Rustikal, aber schön finde ich.

Was denkt ihr?


Mittwoch, 28. März 2012

Gepatchtes

Hallo ihr Lieben,

wie ihr bereits entnehmen konntet, bin ich derzeit ja voll und ganz dem Decopatch-Wahn verfallen.
Momentan probiere ich mich durch die Technik, schaue was alles möglich ist und was nicht.

Zuletzt kam ich auf die Idee nicht nur Kisten und Dosen zu bepatchen, sondern mich mal an Eiern zu versuchen, denn die marmorierten Zeitgenossen sollten schließlich noch Gesellschaft bekommen.

Gesagt getan!











Die Servietten sind im Übrigen schon wieder von dm und sehen im Original so aus:


Man sollte den Laden einfach nicht unterschätzen.

Habt ihr eure Osterdeko schon komplett oder fehlen euch noch Ideen?
Wer weiß, vielleicht hab ich in den nächsten Tagen ja noch ein paar Inspirationen für euch.


 

Dienstag, 27. März 2012

Von der Kiste zum Kasten und zur Blume

Vor einigen Wochen brachte mir mein Herr Papa zwei schicke kleine Holzkisten zum "Verschönern". Anfangs bewegten sich meine Gedanken im Kreis von "Aufbewahrung", "sinnvolle Verwendung" etc.

Irgendwann kam mir aber beim Betrachten meiner großen großen Materialsammlung die Idee, die Kiste zu einem Kasten umzufunktionieren.
Genauer gesagt zu einem kleinen Miniaturblumenkasten.


Material:
  • Holzkistchen
  • Servietten, Decopatchpapier, Motivtaschentücher oder ähnliches
  • Decopatch-Kleber
  • Selbstklebende Klarsichtfolie
  • weiße Arcylfarbe
  • Küchenschwamm
  • weicher Borsten- oder normaler Haarpinsel
  • 2 Hyazinthen
  • 1 Ministiefmütterchen

Da meine Kiste ursprünglich von einem Hersteller regionaler Süßwaren kam, musste sie zunächst grundiert werden, damit das Firmenlogo nicht durch die Blümchenserviette schimmert. Ob ihr diesen Schritt ebenfalls einplanen müsst, hängt von eurer Kiste und eurem Geschmack ab. Mich hätte das Logo allerdings gestört ^^.

 Geeignete Kisten gibt es übrigens vielleicht auch im Supermarkt bzw. im Gemüseladen um die Ecke. Wer keine stabile Holzkiste findet, kann die nachfolgenden Schritte auch mit einem Champignon-Körbchen oder ähnlichem nachmachen. Die Korboptik dürfte zumindest meiner Vorstellung nach auch ziemlich hübsch aussehen.

Falls ihr eure Kiste grundiert, so schneidet ein Stück des Küchenschwamms ab, gebt etwas Arcylfarbe darauf und tragt sie auf die Kiste auf. Anders als bei einem Pinselauftrag stellt ihr so sicher, dass die Farbe gleichmäßig auf der verhältnismäßig großen Kistenfläche landet, ohne dass Streifenmuster entstehen. Wenn ihr anfangs nur wenig Farbe benutzt und statt dessen mehrere Schichten in kurzer Zeit auftragt, wartet ihr erstens nicht so lange, bis ihr wieder etwas tun könnt und zweitens wird das Ergebnis für meinen Geschmack deckender und kräftiger, als bei einer dicken Farbschicht

Wenn die weiße Farbe gut getrocknet ist, schneidet ihr euer Decopatchpapier, die Motivtaschentücher oder eben die Servietten zurecht und zieht vorsichtig jeweils die erste bedruckte Schicht ab.
Meine Servietten stammen übrigens von dm und haben etwas um 1,29€ gekostet.

Nun tragt ihr eine Schicht Decopatchkleber auf die erste Kistenseite auf und legt die abgetrennte Serviettenschicht darauf. Wie das mit der Serviettentechnik und dem Kleber so alles geht, habe ich *hier* schon einmal erklärt.

Um keine auffälligen Ecken zu bekommen, solltet ihr die Größe der jeweiligen Serviettenstücke so wählen, dass sie die nächstliegende Ecke etwas überlappen und mit dem nächsten Stück mittig auf der folgenden Kistenseite ansetzen. So verlaufen sich die Übergänge besser.

Wenn der Kleber gut durchgetrocknet ist (bestenfalls über Nacht) schneidet ihr die selbstklebende Folie zurecht und klebt sie in den Innenraum der Kiste. Sie soll verhindern, dass Feuchtigkeit (z.B. vom Gießwasser) in das Holz der Kiste eindringt und sie faulen lässt. atürlich könnt ihr auch andere wasserabweisende Materialien (Alu- oder Frischhaltefolie, Plastiktüten etc.) nehmen. Mir persönlich kam der Klebeeffekt der Folie ganz gelegen. (Faulheit siegt!)

Anschließend bepflanzt ihr euer Blumenkästchen mit frühlingshaftem Gewächs und erfreut euch hoffentlich daran.


Frühlingshaft sonnige Grüße


Freitag, 23. März 2012

Marbling eggs

Ja meine lieben, ich wollte auch mal cool sein und einen futuristisch englisch benannten Post schreiben.

Okay...welch ein Stuss, ich gebs zu.

Ostern steht bald vor der Tür und daher möchte ich nun endgültig mit kleinen und größeren Dekoideen für euch starten.

Gerade die Beauties unter euch kennen doch sicher das sogenannte "Water Mabeling" im Bezug auf Nageldesign oder?

Wer es nicht kennt, sollte mal bei den Mädels von Honey&Milk vorbeischauen, Suki hat es dort vor längerer Zeit mal vorgestellt.

Da Beauty ja nur ganz am Rande eines meiner Gebiete ist, habe ich versucht diese wunderbare Technik kreativ für Ostern zu nutzen und statt Nägeln einfach ein paar Acryleier zu "marbeln" (?)



Weiße Acryleier bekommt ihr derzeit in fast allen Kreativgeschäften oder Abteilungen im 10er-20er Pack für verhältnismäßig kleines Geld.
Wer natürlich die Naturvariante bevorzugt, muss pusten, pusten. pusten. Da mir rohe Eier aber zu gefährlich sind und ich bei der Acrylvariante keinen gravierenden optischen Unterschied feststellen konnte, habe ich mir die Arbeit gespart.

Marmorieren könnt ihr die Eier im Grunde mit jeder Farbe, die nicht wasserlöslich ist. Ausprobiert habe ich diese Technik zum einen mit Keramikfarbe, die allerdings auch in geringen Mengen relativ teuer ist. Die Eier auf dem Foto sind hingegen tatsächlich mit Nagellack gefärbt worden.

Für mich hatte es den netten Effekt, dass ich Lacke, die ich aus den verschiedensten Gründen nicht benutze, endlich mal (irgendwie) zum Einsatz bringen konnte.
Und selbst, wenn ihr nicht ausmisten wollt, ist der Lack von P2&Co letztlich immer noch günstiger als die gleiche Menge Keramik- oder sogar spezielle Marmorfarbe.

Wenn ihr euch für eure Farbkombination entschieden habt, gebt ihr Wasser in eine (alte) Schüssel und lasst vorsichtig euren Lack nach und nach auf das Wasser tropfen, so dass sich auf der Wasseroberfläche eine deckende Lackschicht bildet.
Seid besonders am Anfang vorsichtig. Wenn der Lack zu schnell auf die noch unbedeckte Wasseroberfläche tropft, kann es passieren, dass der Tropfen unter die Oberfläche sinkt und im Wasser schwimmt, anstatt oben liegen zu bleiben.

Wenn ihr eure gewünschten Farben aufgetropft habt, überlegt ihr am besten noch einmal, ob die Menge auch stimmt. Das Ei ist schließlich relativ groß und will vollständig bedeckt werden.

Anschließend nehmt ihr einen Zahnstocher oder Spieß und fahrt vorsichtig durch eure Farbschicht, so dass sich ein buntes Marmormuster ergibt.



Nachdem ihr euer Acrylei auf ein Holzstäbchen gespießt habt, müsst ihr euch entscheiden, wie ihr marmorieren wollt. Entweder taucht ihr das Ei ganz vorsichtig ähnlich wie beim Nageldesign von oben in den Lack und zieht es ebenso vorsichtig wieder heraus oder ihr dreht es waagerecht über den Lack.

Ich habe mich für die zweite Variante entschieden, da sich meine Schüssel leider als nicht tief genug herausgestellt hat und so die Eier noch annähernd komplett bedeckt worden wären.
Wer mit einem tieferen Gefäß arbeitet, kann aber die Tauch-Variante durchaus ausprobieren.

Die Entscheidung ist wohl Geschmackssache.

Anschließend lasst ihr die Eier guuuuut trocknen, bevor ihr sie zum Dekorieren benutzt.
Hierzu steckt ihr sie am besten in etwas Steckmasse (vom Weihnachtsgesteck?!) oder stellt das Stäbchen mit dem Ei nach oben in ein altes Glas.

Fertig ist die (günstige) Variante des Eier-Marmorierens.

Habt ihr die Eier- oder die Nagelvariante schon einmal ausprobiert oder färbt und malt ihr eure Eier ganz klassisch an?


Österlich-bunte Grüße


Mittwoch, 21. März 2012

Geblümte Geburtstagsüberraschung

Hallo ihr Lieben,

die Sonne scheint, meine Laune ist blendend und es riecht nach Frühling.
Oder bei euch etwa nicht?
Ich hoffe es doch...

Vor einigen Tagen hatte eine liebe Freundin von mir Geburtstag und inspiriert von der Sonne und der erwachenden Natur bekam natürlich ihr Geschenke eine frühlingsfrische Verpackung.



Material:
  • Fotokarton und Tonpapier in Violett
  • Tonpapier in Pastellgelb
  • Konturschere
  • gelbe und violette Dekoblümchen
  • schwarzer Filzstift

Anleitung:



Schneidet den Fotokarton auf die gewünschte Kartengröße zurecht und faltet ihn mittig zu eben einer Karte. Standardkarten haben etwa eine Fläche von 21,5 x 15cm, aber Standard ist ja auch nicht jedermanns Sache ;)
Aus dem gelben Tonpapier schneidet ihr mittels Konturschere einen etwa 3,5cm breiten Streifen und klebt ihn mittig auf eure Karte auf.






Zuletzt kommen die Dekoblümchen zum Einsatz, Schriftzug drauf und schon ist die Geburtstagskarte fertig.


Das Geschenk an sich wird ebenfalls in violettem Tonpapier verpackt und mit Blümchen dekoriert






Ich hoffe meine kleine Verpackungsidee gefällt euch und wünsche euch einen wundervollen Frühlingstag.


Montag, 19. März 2012

Osternest am Montag

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe, ihr hattet ein wundervolles Wochenende und konntet das schöne Wetter voll und ganz genießen?
Gestern hatte ich endlich mal wieder ein bisschen Zeit kreativ zu werden und wie ihr wisst, machen solche Kreativitäten dann auch nicht vor der Küche halt.


 Ostern steht bald vor der Tür und zumindest bei uns steigert sich der Konsum von (bunten) Eiern am Frühstückstisch in dieser Zeit immens.
Eierbecher fand ich zum Sonntagsfrühstück langweilig, deshalb gabs kleine essbare Nester als Heimat für die Eier.

Ich denke, zum Osterfest selbst wird es auch wieder welche geben.

Zutaten für ca. 6-8 Nester:
  • 1 Pfund Mehl
  • 1 Tütchen Trockenhefe (damit gelingt es sicher. Wer das Abenteuer liebt, kann natürlich auch gerne Frischhefe verwenden....)
  • 80g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei
  • 1/4 Liter Milch
  • 80g Butter

Zubereitung:

Milch auf dem Herd in einem kleinen Topf erhitzen.
Derweil Mehl, Hefe, Zucker und das Ei mit dem Knethaken vermischen.
Butter in die erhitzte Milch geben und auflösen lassen.
Abwarten, bis die Milch lauwarm geworden ist (geht durch die Butter eigentlich recht schnell) und sie dann zu den trockenen Zutaten geben.
Nun kommt wieder der Knethaken zum Einsatz.

Wenn ihr so lange gerührt habt, bis der Teig glatt geworden ist, dann habt ihr erstmal etwas Zeit für die schönen Dinge des Lebens.
Packt euren Teig auf einen kleinen Teller (oder lasst ihn in der Schüssel, wenn sie nicht zu riesig ist), deckt ihn mit einem Handtuch ab und stellt ihn mindestens 15min zum "gehen" auf oder unmittelbar neben die Heizung.
Schaut ab und an mal nach eurem Teig.
Wenn er ungefähr das Doppelte seiner Ursprungsgröße erreicht hat, könnt ihr ihn weiterverarbeiten.

Bestreut den Teig mit etwas Mehl und knetet ihn auf einer Arbeitsplatte richtig gut durch, bis er nicht mehr wie verrückt an den Fingern klebt.

Anschließend  nehmt ihr kleine Portionen Teig in die Hand und dreht sie zunächst zu langen Strängen. Jeweils zwei dieser Stränge legt ihr aneinander und verdreht sie miteinander. Die beiden Enden verdrehten Stränge legt ihr nun zusammen und drückt sie etwas an, so dass ein rundes Nest entsteht.

Euer mit Nestern bestücktes Blech und schiebt ihn für weitere 15 Minuten bei 50 Grad in den Ofen.
Nach Ablauf dieser Wartezeit holt ihr eure Nester noch einmal heraus, bestreicht es mit etwas Wasser, damit sie auch schön glänzend werden. Das Auge isst schließlich mit.

Schiebt das gute Stück für weitere 25 Minuten bei 220 Grad wieder in den Ofen.


Nach dem gleichen Rezept habe ich letztes Jahr übrigens einen kleinen (dicken) Osterhasen gebacken.


Wie schauts bei euch aus? Habt ihr bereits die Osterdeko hervorgekramt oder zögert ihr noch?


Einen wundervollen Wochenstart wünscht euch


Samstag, 17. März 2012

Decoupage / Serviettentechnik - (M)eine Premiere

Hallo ihr Lieben,

ich bin im Wahn!
Nicht im Frühlingswahn (das auch...), sondern im Servietten-Wahn.
Ja, ihr habt richtig gehört. ;)
Seit ein paar Tagen bepinsel und beklebe ich alles was nicht niet- und nagelfest ist, mit Servietten und Taschentüchern.

Decoupage /Serviettentechnik eben.

Nachdem ich in verschiedenen Zeitschriften, wie z.B. der "Deko- und Bastelideen", die ich euch übrigens schon mal hier auf dem Blog vorgestellt habe, wundervolle Ideen mit eben jener Technik gesehen habe, musste ich es ausprobieren.
Ihr kennt mich ja, gerade im kreativen Bereich scheue ich keine neue Herausforderung.

Da es aktuell bei "idee - Kreativmarkt" Decopatch-Kleber im Angebot gibt (Fragt mich bitte nicht, wo der Unterschied zwischen Decopatch und Decoupage liegt und ob es überhaupt einen gibt ^^) habe ich direkt zugeschlagen und mein Glück mit dieser Technik versucht.

Ich bin begeistert! Serviettentechnik ist eine wunderbare und vor allem kinder,kinder,kiiinderleichte Möglichkeit, Sachen aller Art zu gestalten. Denn mal ehrlich, "aufkleben" kann ja selbst der größte Bastelmuffel.


Als Grundausstattung für ein mit Serviettentechnik verziertes Werk braucht ihr also Decopatchkleber oder Serviettenlack in einer Ausführung, die euch gefällt.
Neben der einfachen Variante mit Glanzfinish, wie ich sie habe, gibt es noch zahlreiche andere mit Glitzerfinish, Mattfinish usw. Ihr seht, die Grenzen zwischen Beauty/Nagellack etc. und Kreativität sind fließend ^^

Den Kleber tragt ihr natürlich mit einem Pinsel auf euer ausgesuchtes Objekt aus. In einem allerersten Versuch habe ich (leider zu) harte Borstenpinsel verwendet und wurde prompt dafür bestraft. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte besser feste Haarpinsel oder weiche Borstenpinsel verwenden.





Abgesehen davon fehlen selbstverständlich Servietten, Papiere etc. in meiner Auflistung. Besonders viele Tipps und Erfahrungen über Bezugsquellen kann ich euch leider noch(!) nicht geben. Allerdings bin ich der Meinung, dass man schöne Motivservietten nicht zwingend im Fachgeschäft kaufen muss. Gerade jetzt in der Frühlings- und Osterzeit bieten auch Geschäfte wie unser aller geliebert "dm-Drogeriemarkt" oder simple Supermärkte hübsche frühlingshafte Motive an. Wer also erstmal testen möchte, ob ihm diese Art des Kreativseins überhaupt gefällt, der tut sich vielleicht einen Gefallen damit, nicht direkt die teuren Modelle aus dem Bastelgeschäft zu kaufen.


Die Serviettentechnik an sich ist wie gesagt wirklich simpel.
Einer meiner ersten Versuche galt der Gestaltung einer kleinen Pappmachée-Dose für meine liebe Hälfte.
Aufmerksam wie ich als Freundin nämlich bin, habe ich mir von ihm sein großes Hobby, seine Geige und ihr Zubehör näher erklären lassen und dabei ist mir ein kleines ziemlich ausgefranstes Kästchen in Erinnerung geblieben, in welchem Hälfte sog. "Kolofonium" für seine Geige aufbewahrt.
Da die Fransekiste nicht hübsch war, bekommt er von mir zu Ostern einfach eine neue stilechte Aufbewahrungsbox.



Zu Beginn eures "Projektes" schneidet ihr zunächst eure Serviette, euer Decopatch-Papier oder eure Motivtaschentücher (sniff etc.) zurecht.
Entweder scheidet ihr ein Einzelmotiv aus, dass alleine auf das jeweilige Objekt geklebt werden soll oder ihr verkleidet euer Objekt komplett und schneidet Seriviette etc. nur halbwegs passend zurecht.

Anschließend zieht ihr vorsichtig die allererste bedruckte Schicht ab, denn nur diese wird letztlich verwendet und bepinselt euer Kästchen oder was auch immer ihr bekleben wollt, mit Decopatchkleber oder Serviettenlack.


Auf den noch feuchten Kleber bringt ihr ganz vorsichtig euer Motiv auf.
Passt dabei auf, dass ihr keine Falten und Luftblasen produziert, da sich das ausbessern und wegstreichen als sehr schwierig gestaltet. Das aufgebrachte Motiv bestreicht ihr vorsichtig ein weiteres Mal mit Kleber, um es so zu versiegeln.

Wenn der Kleber oder Lack getrocknet ist (nach ca. 4 Stunden) ist das Motiv fest versiegelt, wasser - und schmutzresistent. Euer Gegenstand sieht nun im Optimalfall so aus, als sei er genau mit diesem Motiv bedruckt oder nie anders produziert worden.



Aktuell arbeite ich an kleinen Blumenvasen und ein paar österlichen Deko- und Verpackungsideen im Servietten-Stil. Ich hoffe, ich habe euch mit diesem kleinen Post neugierig auf diese kommenden Ideen und auf die Technik als solche gemacht.

Probiert es aus, es ist wirklich kinderleicht und die Ergebnisse sind ein Traum.

Frühlingshafte und servietten-wahnsinnige Grüße


Donnerstag, 15. März 2012

Geflochtenes Kresse-Körbchen aus Papier

Hallo ihr Lieben,

nachdem es meiner Mutter zum Glück wieder besser geht und ich den Kopf auch wieder frei habe, soll es hier nun endlich farbenfroh und frühlingsfrisch werden.

Gerade zur anstehenden Osterzeit dekoriert und verschenkt man ja gerne (mit) kleine(n) bunte(n) Körbchen. Da sie aber zum einen nie wirklich günstig sind und zum anderen auch selten genau(!) meinen Farbvorstellungen entsprechen, habe ich mir mal Gedanken über eine Alternative gemacht und kann euch als Ergebnis eine fröhliche, frühlingshafte Verpackungs- und Geschenkidee in einem präsentieren:

Kresse- Körbchen aus Papier


Da ich einer der ehrlichen Blogger bin, der zu seinen Fehlern steht, muss ich zu meiner Schande einräumen, dass ich euch eiiiiiiiiigentlich ein schönes quadratisches Körbchen in einem zartem Fliederton zeigen wollte und diese runde Variante eben nur eine solche (Variante) sein sollte.
Leider wollte die Kresse nicht so wie ich...der Inhalt des viereckigen Körbchens ist leider nicht soooo ansehnlich, dass er es verdient hätte, als Aufhänger dieses Posts zu dienen.

Daher erkläre ich euch die Technik zwar anhand der violetten Variante und ergänze wie geplant den Unterschied zum runden Körbchen nur, Hauptaufhänger darf das kleine blaue Körbchen aber trotzdem sein ;)

Material für ein Körbchen:
  • 2 Bogen Din A3 Tonpapier in der gewünschten Farbe (wenn zwei Farben gewünscht sind, braucht ihr natürlich jeweils zwei Bögen dieser zwei Farben) 
  • selbstklebende Klarsichtfolie oder zur Not Alufolie oder Joghurtbecher (bei runden Körben)
  • doppelseitiges Klebeband oder Bastelkleber
  • Kresse-Samen und etwas Erde




Anleitung für ein ECKIGES Körbchen:
(Erklärungen zur runde Variante folgen wie gesagt weiter unten)

Um ein eckiges Körbchen mit einer Grundfläche von ca. 17x17cm zu haben schneidet ihr aus eurem Tonpapier insgesamt 22 Streifen mit den Maßen 27 x 1,5cm sowie 6 Streifen mit den Maßen 34 x 1,5cm.

(Angaben zu den Streifen bei zweifarbigen Körben findet ihr ebenfalls weiter unten)









Grundtechnik:
(Für ein- und zweifarbige, runde und eckige Körbchen stets gleich)

Legt 11 Streifen senkrecht vor euch hin und markiert am ersten Streifen einen Abstand von 5cm oben und unten.
Nun markiert ihr einen 12. Streifen ebenfalls oben und unten bei jeweils 5cm und "webt" ihn waagerecht in eure 11 Streifen ein.
Die Markierungen legen den Anfang und das Ende eures Korbbodens fest. Der Überstand an jeder Seite, in den später die "Wände" eingeflochten werden, beträgt jeweils genau diese 5cm.

 


Tipp: Um dem Korb und dem ganzen Flechtwerk eine gewisse Stabilität zu geben und das Weben einfacher zu machen, solltet ihr die erste waagerechte Reihe komplett oder zumindest am Anfang mit doppelseitigem Klebeband an den senkrechten Streifen festkleben. So kann nichts verrutschen.



Webt nun nach und nach alle 11 "kurzen" Streifen waagerecht in die senkrechten Streifen ein.
Achtet dabei darauf, dass ihr im Schema bleibt. Habt ihr in der ersten Reihe mit einem Streifen unter dem senkrechten Streifen begonnen, müsst ihr in der nächsten Reihe über dem senkrechten Streifen starten.



Wenn ihr alle "kurzen" Streifen richtig verwoben habt, müsstet ihr ein geflochtenes Quadrat von 17 x 17 cm und einer offenen Fläche (rechts, links, oben und unten) von jeweils 5 cm vor euch haben.





Variante für zweifarbige Körbchen:
Im Grunde haltet ihr euch bei zweifarbigen Körbchen ebenso an die beschriebene Technik. Allerdings verwendet ihr statt 22 kurzen Streifen jeweils 11 Streifen der beiden Farben.

Für das Einflechten müsst ihr euch dabei an folgendes Schema halten:


Die eine Farbe darf also nur waagerecht verflochten werden, die andere Farbe nur senkrecht.



Egal ob euer Körbchen ein- oder zweifarbig wird, müsst ihr nun in einem weiteren Schritt alle überstehenden Streifen nach oben klappen, um die Ränder einflechten zu können.


Für den Rand nehmt ihr folglich die übrigen langen Streifen.
Befestigt diese am besten am vorletzten Überstand vor einer Ecke und webt dann in die laufende Richtung (also nach rechts) weiter. So verhindert ihr, dass eure Ecken instabil werden, weil jeweils dort die Streifen beginnen und enden.

Wenn ihr den ersten langen Streifen passgenau zum Boden befestigt habt, könnt ihr mit dem Einflechten beginnen. Auch hier verfolgt ihr wieder das Schema "davor/dahinter/davor/dahinter" und auch hier müsst ihr zu Beginn einer neuen Reihe auf die Richtung der vorherigen Reihe achten und dementsprechend entgegengesetzt arbeiten.

Wenn ihr alle 6 langen Streifen eingeflochten habt (und somit 3 Reihen für die Seitenwand bekommen habt) knickt ihr die überstehenden Ränder jeweils nach innen um und befestigt sie mit Klebeband oder Bastelkleber, so dass ihr einen schönen (halbwegs ^^) ebenmäßigen Rand bekommt.



Das Körbchen an sich ist nun fertig.
Falls ihr es nicht bepflanzen wollt, müsst ihr die folgenden Schritte nicht mehr beachten, da nun die Anleitung für ein wasserfestes Innenschälchen folgt.

Hierzu zeichnet ihr folgende Vorlage entsprechend der Maße eures Körbchens auf einen weiteren Bogen Tonpapier.

Die Maße, die ich in meiner Grafik angegeben habe, beruhen auf einem Körbchen mit der Grundfläche 17x17cm. Sollte eure Fläche varrieren, müssen demnach auch die Maße angepasst werden.

(Bitte beachtet, dass es sich hierbei nur um ein Schema zum selbständigen Nachzeichnen und NICHT um eine Druckvorlage handelt!)


Bevor ihr das Schälchen anhand der Linien ausschneidet, solltet ihr es mit selbstklebender Klarsichtfolie bekleben. So gelingt das Schneiden einfacher.
Die Folie soll verhindern, dass Feuchtigkeit aus der Erde oder Gießwasser das Papier aufweichen.
Alternativ könnt ihr auch später(!) Alufolie oder Frischhaltefolie in das Schälchen kleben. Allerdings garantiere ich dann nicht für die wasserabweisende Funktion. ;)

Wenn ihr das Schälchen ausgeschnitten und alle Linen vorgefaltet habt, klebt ihr die dreieckigen Klebelaschen jeweils an die folgende Seitenwand und lasst den Kleber gut trocknen.

Schälchen und Körbchen müssten nun in etwa so aussehen.



Wer mag, kann das Außenkörbchen noch mit Schleifenband oder kleinen Dekoblumen verzieren, evor er das mit Erde und Kressesamen befüllte Innenschälchen einsetzt.




Abweichungen bei RUNDEN Körbchen:
 Wollt ihr hingegen lieber ein rundes Körbchen basteln, so verfahrt ihr im Grunde nur minimal anders, als bei einem eckigen Korb.

Für einen runden Korb schneidet ihr 5 lange Streifen mit den Maßen 32 x 1,5 cm und 17 kurze Streifen mit den Maßen 10,5 x 1,5 cm zurecht.

Wollt ihr wie ich (oben) ein zweifarbiges Körbchen haben, so wählt ihr für jede Streifenart (lang/kurz) eine andere Farbe.

Legt nun in einem ersten Schritt die 5 langen Streifen waagerecht vor euch hin und markiert am ersten Streifen den Abstand von  3cm rechts und links.
Am ersten kurzen Streifen markiert ihr ebenfalls einen Abstand. Dieser beträgt hier aber nur 1,5cm oben und unten.
Befestigt nun wie oben in der Grundtechnik beschrieben die ersten Streifen miteinander und webt alle weiteren kurzen Streifen in die waagerechten Streifen ein.

Wenn alle Streifen aufgebracht sind, müsstet ihr ein Rechteckt von ca. 32 x 10,5cm vor euch liegen haben, bei dem der Überstand rechts und links jeweils 3cm und oben und unten jweils 1,5cm beträgt.

Faltet nun die Überstände an allen Seiten nach Innen, klebt den Überstand am oberen Ende fest, so dass ihr wieder einen ebenmäßigen Rand bekommt.

Die Seitenüberstände befestigt ihr aneinander, indem ihr euer Geflecht zusammenrollt.
(So entsteht eben die runde Form des Körbchens)

Für den Korbboden, der anders als bei einem eckigen Modell nicht geflochten ist, scheidet ihr aus farblich passendem Tonpapier eine Kreis aus, der dem Durchmesser eures Korbes entspricht und klebt ihn auf die unteren Überstände.

Wer dem Korb so wie ich noch einen Henkel verpassen möchte, nimmt jeweils einen (zwei) ca. 25-30cm lange(n) und 0,5cm breite(n) Streifen seiner Farbe(n)befestigt sie an einem Ende miteinander und dreht sie umeinander. Die beiden Enden dieses doppelten Flechtstreifens befestigt ihr innen in eurem Körbchen, so dass ein schöner gebogener Henkel entsteht.

Anstelle eines Innenkörbchens verkleidet ihr einfach einen passenden Joghurtbecher mit Alufolie oder schönem Papier, befüllt ihn mit Erde und pflanzt die Kresse ein.


Abschließend möchte ich euch ein Foto meines verunglückten Körbchens natürlich nicht vorenthalten:

Hätte hübsch werden können...ist es leider nicht. That's life!


Zum Abschluss dieses doch sehr lang gewordenen Posts hoffe ich natürlich, dass euch die Idee mal wieder gefallen hat und dass ihr vor allem alles nachvollziehen konntet.

Sollten Fragen offen bleiben, stellt sie mir ruhig per Kommentar oder per Mail. Ich werde versuchen sie zu beantworten und das Problem vielleicht noch für alle nachträglich zu dieser Anleitung ergänzen.

Frühlingshafte Grüße


Donnerstag, 8. März 2012

[Rezept] Mango - Mascarpone - Creme

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mal wieder etwas für die Leckermäulchen unter euch.
Eine kleine schnelle Dessertidee:

Mango - Mascarpone - Creme:



Zutaten:
  • 1 Mango
  • 500g Mascarpone
  • 1 Ei
  • 1 Zitrone
  • Zucker
  • Schokostreusel zur Dekoration
  •  (200ml Schlagsahne)



 Presst zunächst die Zitrone aus und schlagt das Eigelb mit 4 Esslöffeln Zucker cremig.

Gebt die Mascarpone löffelweise hinzu und schmeckt die entstandene Creme anschließend mit Zitronensaft und etwas Zucker ab.

Schält die Mango, schneidet sie in kleine Stücke unt püriert sie mit dem Stabmixer so fein es geht.

Anschließend füllt ihr ein Dessertglas (oder ein kleines feines IKEA-Trinkglas ^^) zu 1/3 mit der Creme, gebt eine Schicht Mangopüree darauf und schließt mit einer weiteren Schicht Creme ab.

Dekoriert euer Dessertschälchen oder Glas mit ein paar Schokostreuseln und einem Stückchen Mango und stellt das Dessert etwa 1 Stunde kühl bevor ihr es euch schmecken lasst.


Laut Originalrezept sollen noch 200ml Sahne in die Creme gerührt werden. Da ich Mascarpone an sich aber schon für eine Kalorienbombe halte, habe ich an der Sahne gespart und sie nur der Vollständigkeit halber auf dem Bild und im Rezept aufgeführt.



By the way: 
An die Blogger unter euch geht meine Frage. 
Habt ihr auch Probleme mit Feedburner und dem Anzeigen eurer Vorschaubilder? 
Seit ich die Feeds gebündelt anzeigen lasse, werden keine Thumbnails mehr angezeigt. 
Ohne Feedburner funktioniert alles wunderbar.
 
Sehr ärgerlich, wenn ihr mich fragt. Bisher haben auch alle Tipps (Feedanhänge bis "default" löschen etc.) leider gar nichts gebracht.

Wer eine Idee hat, darf sie mir gerne verraten ;)

Dienstag, 6. März 2012

Very british oder die feine englische Verpackung

Hallo ihr Lieben,

es tut mir wahnsinnig Leid, dass ihr mit diesem Post gerade zugeschmissen werdet, aber leider habe ich aktuell ein paar technische Probleme.
Ich hoffe, dass sie gleich behoben sind.

Mit einer Zeile hatte ich in meinem Shoppingpost aus London ja erwähnt, dass wir ein kleines Geschenk für jemanden mitgebracht haben. Am Wochenende hatte ich dann endlich die Zeit, die guten Stücke stilecht auf feine englische Art zu verpacken.




Die Grundidee der Verpackung bestand darin, dem Geschenk ansatzweise "Luftpost"-Optik zu verpassen.
Ausgangspunkt dafür waren 3 einzelne Päckchen unterschiedlicher Größen, die zunächst in braunes packpapier eingeschlagen wurden.

Das kleinste Päckchen sollte später zum "Union Jack" werden.
Für diese kleine "Verwandlung" benötigt ihr dunkelblauen Tonkarton sowie rotes und weißes Papier. Den Karton schneidet ihr auf die Fläche eures Päckchens zu und klebt ihn auf, das rote und weiße Papier schneidet ihr zu passenden Streifen und klebt sie entsprechend der Farbanordnung des Union Jacks auf den blauen Untergrund.



Das Päckchen mittlerer Größe sollte eine "Briefmarke" verkörpern. Hierzu habe ich zunächst im Netz nach alten britischen Marken gesucht und bin auf eine besonders schöne blaue Marke mit dem Profil der jungen Queen gestoßen.
Bevor es ans Zeichnen geht, müsst ihr ein Stück cremefarbenen Tonkarton zunächst auf die Fläche eures Päckchens zuschneiden und am Rand jeweils ca. 2cm Zugabe einrechnen, die ihr anschließend mit einer Konturschere zu Wellen/Zacken schneidet.


Wer seinen zeichnerischen Fähigkeiten nicht zutraut, so eine Marke aus der hand zu zeichnen, kann natürlich auch einfach ein Fantasiebild zeichnen oder vielleicht mit einem passenden Programm das Porträt des Beschenkten in eine Zeichnung verwandeln und ausdrucken (der Appstore machts möglich ;) )


Union Jack und Marke klebt ihr anschließend auf das jeweilige Päckchen und befestigt die Päckchen nun auf dem großen dritten Paket. Um Schmiererei zu vermeiden empfehle ich (mal wieder doppelseitiges Klebeband)

Zu guter Letzt dekoriert ihr die Zwischenräume noch mit blau-weiß-rotem Geschenkband (die Farbkombination eines Luftpostbriefes).
Ich hatte aus einer Überseesendung zum Glück noch die Verpackung aufgehoben und konnte so die Aufkleber für Zollbefreiung und Luftpost ausschneiden und wiederverwenden.
(Dass es nach England keinen Zoll gibt, ist mir übrigens auch klar, aber der Dekozweck ist ja in dem Fall wichtiger gewesen)

Alternativ könnt ihr euch solche kleinen Aufkleberchen natürlich auch schnell selbst am PC erstellen oder mit Sicherheit auch mit Hilfe von Google in ausdruckfertiger Version finden.



Ich hoffe, diese kleine Verpackungsidee hat euch gefallen?!
Wenn ihr Fragen dazu habt, stellt sie wie immer einfach per Kommentar oder per Mail.

Einen wundervollen Diensag wünscht euch


LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...