Mittwoch, 27. November 2013

Knusper knusper....ein Versuch

Hallo meine Lieben,

es weihnachtet mehr und mehr und mehr und ich bilde mir ein, sogar schon das eine oder ander Flöckchen am Himmel gesehen zu haben.
In ein paar Tagen ist der erste Advent und seit Montag "dürfen" wir in unseren Häusern und Wohnung ja ganz offiziell weihnachtlich dekorieren.

Mich hat es dieses Jahr ganz spontan gepackt, als ich beim Schweden meines Vertrauens war.
Denn schon seit einigen Jahren wollte ich immer mal, so wie früher mit Oma, ein echtes Lebkuchenhaus bauen. Nun ist Lebkuchen nicht unbedingt mein Fall und das Häuschen sollte ausschließlich zur Dekoration dienen.
Wieviel Arbeit Lebkuchenhäuser bzw. -herzen sind, habe ich euch vor einigen Jahren mal in *diesem Post* gezeigt.
"Nur" zu Dekozwecken wollte ich also nicht so einen Aufwand betreiben und da kam mir das Angebot des blau-gelben Möbelhauses gerade recht.


Ein kleiner netter Bausatz mit vier vorgeschnittenen Lebkuchenwänden, zwei Dachplatten und einem Bausatz für den Schornstein. Der Preis liegt bei knappen 3€ und damit ungefähr in dem Rahmen, den ich für bloße Deko investieren wollte.


Eine Guss-Anleitung, womit man die kleinen Teile nun zusammensetzt, hält IKEA uns verborgen. Natürlich sollte man sich grundsätzlich Gedanken darüber machen, aus was so ein Pfefferkuchenhaus besteht und was man dazu braucht, aber ein kleines Rezept wäre irgendwie schon eine nette Ergänzung gewesen.

Ich wusste natürlich von meinem letzten Versuch mit Lebkuchen, wie ich den perfekten Guss bekommen kann und habe erneut diese bewährten Zutaten gewählt:

  • 1-2 Eiweiß
  • 250-500g Puderzucker als Basis
  • weiterer Puderzucker zur Ergänzung

Zunächst habe ich Eiweiß mit der Basismenge vermischt, bis ein zäher Guss entstanden ist. Anschließend, aber ich weiteren Puderzucker ergänzt, um eine wirklich feste Masse (wie "Mörtel"...wir bauen ja schließlich ein Haus ^^) zu erhalten.

Da ich das Haus nicht essen möchte, machen mir rohes Eiweiß und Co auch keine Sorgen.

Alternativ könnte man es mit fertiger Zuckerschrift aus dem Supermarkt probieren. Davon würde ich allerdings abraten, denn bei anderen Zierversuchen wurde die Schrift nur seeeeeeehr langsam fest, was für unser Haus besonders beim Dach fatal werden könnte.



Mein Häuschen sollte im Schnee ein wenig versinken und so habe ich mich letztlich mit der weißen Masse nicht zurückhalten können und fast kleine Lawinenunfälle verursacht.


Alles in allem ließ sich das Pepparkaka Hus (welch ein Name!!!) relativ einfach und schnell bauen, lediglich der Schornstein treib mich einige Zeit in den Wahnsinn, so dass ich schon auf ihn verzichten wollte.
Ihr seid gut beraten, wenn ihr erst das Dach mit Guss anfangt zu verzieren und den Schornstein später mit einer eigenen Portion "Klebemasse" auf den leicht angetrockneten Guss setzt. 



Der kleine Mann (Motiv-Teelicht) wacht nun über sein Häuschen und passt doch perfekt oder?


 Ich fand es ganz nett, den "Schnee" ein wenig rutschen zu lassen. Wie gesagt, ich konnte mich einfach nicht beherrschen.....



Da es ja wie gesagt nur Deko ist, leuchtet nun eine kleine Lichterkette im Inneren des Knusperhäuschens und sorgt für heimelige Stimmung am Abend.


Der kleine Bausatz vom Schweden ist meiner Meinung nach also (für Dekozwecke) absolut empfehlenswert und für kleines Geld vielleicht wirklich ein schneller Deko-Kauftipp für euch.



Habt ihr auch schon mal Lebkuchenhäuser selbst gebaut?
Vielleicht sogar schon in diesem Jahr?




Einen schönen Mittwoch wünscht euch



Kommentare:

  1. Wie niedlich :) Ich muss wirklich unbedingt bald zum Ikea.. Das brauch ich auch.

    Liebste Grüße
    Mareike von http://unefantastiqueterre.blogspot.de/

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  2. Ich habe diesen Bausatz mal in der Grundschule mit der ganzen Klasse gemacht. Damals fand ich den total doof, weil der Pilz fehlte (Ich hatte immer das Lebkuchenhaus von Weiss), der Lebkuchen so hell war, die Brezeln fehlten und ich Gelatine als Fenster verwenden sollte. Fenster, die ich nicht essen mag, weil gelatine = Glibber = eklig XD Ja, heute auch noch so.
    Aber heute finde ich diesen Bausatz gut, weil er mehr Projektionsfläche zum Ausleben der Kreativität bietet. Das tut das weiss-haus nicht. Und deines ist doch auch total toll geworden ^^

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