Mittwoch, 31. Oktober 2012

Washi Wednesday #5

Meine Lieben,

habt ihr euch schon an die Umstellung gewöhnt?
Ich bin aktuell noch etwas genervt davon, dass es nun schon so früh dunkel wird. Vor allem, wenn der Tag eh wolkenverhangen war und es nie richtig hell wurde.
Ich bin für diese dunkle Jahreszeit einfach nicht gemacht.

Heute ist zum Glück Mittwoch und das bedeutet, dass ein kleiner Lichtblick auf uns alle wartet.
Es ist nämlich Zeit für den:


Gerade, wenn man sich so wie ich in den Vorbereitungen auf den Abschluss befindet und im Grunde genommen jeder (Wochen-)Tag gleich aussieht (Aufstehen, frühstücken, lernen, Mittag, lernen oder arbeiten, Abendessen, schlafen.), dann verliert man gerne mal den Blick für schöne Dinge auf dieser Welt.
Ich versuche das oft durch Fotografie zu kompensieren, schnappe mir auch mal nur für 5 Minuten meine Kamera und erfreue mich an Kleinigkeiten aus dem Garten.
Manchmal klappt aber selbst das nicht und somit habe ich mir, um nicht gänzlich in Depressionen zu verfallen (vooor aaaallem bei dem Wetter!!) ein kleines Projekt für mich ganz persönlich überlegt.



Jeder Tag hält irgendetwas Schönes für uns bereit, wir sehen es nur manchmal vor lauter Verpflichtungen, "Du musst" und Stress einfach nicht mehr.

Zur Beginn seines Aufenthaltes in Phnom Penh vor gut zwei Monaten haben meine Hälfte und ich uns eine kleine Aufgabe gestellt, die wir "Bilderjahr" genannt haben. Die Idee dahinter fordert jeden Tag ein Foto/einen Schnappschuss zu machen, das/der das Wichtigste, was an dem jeweiligen Tag passiert ist, zum Ausdruck bringt.
Es ist erstaunlich, wie sich dadurch doch der Blick auf viele Dinge verändert hat. Rückblickend merkt man, dass die Woche eben doch nicht sooooo mies war, wie man dachte.

Davon ausgehend habe ich nun für mich ganz persönlich eben dieses kleine Notizbuch, das jeden Tag mit einer schönen Sache gefüllt wird.
Das kann ein Zitat sein, dass den Tag geprägt hat, ein einzelner Satz, ein Erinnerungsstück, irgenetwas, das an dem betreffenden Tag eben gut war.
Und da Washi-Tapes meine neue Liebe sind, dürfen sie natürlich zum Einsatz kommen.




Besonders ausgefallen ist es nun nicht, das gebe ich zu, aber ich weiß, dass ihr manchmal auch gerne schnelle und einfache Ideen von mir haben wollt.

Das ursprünglich furchtbar hässlich bedruckte Buch ist mit simplem Packpapier eingeschlagen und mit Tapes verziert worden.
Der Schriftzug ist ebenfalls als Tape und gibt dieser WW-Idee den eigentlichen Sinn.
Hierzu zeichnet ihr eure Zahlen, Buchstaben, Muster auf ein einfaches weißes Blatt papier, überklebt sie mit Tapes und schneidet sie zum Schluss aus, bevor ihr sie zum Einsatz kommen lasst.





Die besonders Aufmerksamen unter euch werden übrigens bemerkt haben, dass ich ein bisschen geschwindelt habe. Nicht alle Bänder, die für diese Idee verwendet wurden, sind waschechte Washi-Tapes.
Vor einiger Zeit hatte ich mir bei TeDi ein paar Motivklebebänder (4 Stück für 1€) gekauft, um sie mal im direkten Vergleich auszuprobieren.
Natürlich sind sie eben keine echten Tapes, aber manche Muster finde ich ganz nett. Für kleine Verzierungen lohnen sich die Bändchen auf jeden Fall.


Das wars vom WW in dieser Woche.
Ich hoffe, die Idee gefällt euch oder liefert euch sogar eine Anregung, wie ihr selbst eure Tapes zum Einsatz kommen lassen könnt.

Denkt auch an die Mitmachaktion.
Wenn ihr eigene Tapeideen hattet, dann schickt mir doch ein Foto per Email an eska-kreativ(at)web.de 

Morgen stelle ich euch dann zum ersten Mal die "Washis of the month" vor.
Es sind schöne Ideen dabei, ihr könnt gespannt sein.

Liebe Grüße


Montag, 29. Oktober 2012

Kreative Alben Teil 3

Hallo meine Lieben,

es ist mal wieder Zeit für die Serie rund um kreative Alben.

Nachdem wir nun unser Cover gestaltet haben, geht es nun an den Inhalt.
Nun könnte ich einen Post von fünfhundertdreiundachtzigtausendneunhundertzweiundzwanzig Worten zu diesem Thema verfassen und ihr schlaft bei der Hälfte ein.
Das wollen wir nicht und deshalb werde ich dieses Thema splitten.

zunächst möchte ich euch am Beispiel des Taufalbums einige Ideen für die Seitengestaltung "festlicher" Alben (Hochzeit, Taufe, Geburtstage) zeigen, bevor es dann an Reisealben oder Alben rund um besondere Themen oder schöne Erinnerungen geht.



 Seitengestaltung für festliche Alben:

Innerhalb der Seitengestaltungsideen teile ich noch einmal verschiedene Kategorien, da es sonst in einer Bilderflut ohne roten Faden enden würde.



Beginnen wir mit ganz einfacher Seitengestaltung mit Motivpapier, Konturschere und ein paar Stickern:




Hier spricht das Papier meistens für sich, für die jeweilige Situation und das jeweilige Motiv (beim ersten Beispiel, das im Original die kleine glückliche Familie nach der Taufe zeigt. Was passt das besser, als ein paar Herzchen?!)

Diese Variante ist mit Abstand die Einfachste. Alles was ihr tun müsst, ist das Papier passend auszuwählen, aufzukleben und die Ränder abzuschneiden, bevor ist die Fotos mit der Konturschere bearbeitet und aufklebt.





Etwas ausgefallener wird es dann mit Zierrändern:







Wie ihr seht, spricht das Papier hier eher eine zurückhaltende Sprache.
Der Fokus liegt in jedem Fall auf den Bildern. Das Motivpapier untermalt das ganze nur.
Erkennt ihr übrigens das Papier auf der Seite der Taufpaten wieder? Genau!!! Es diente mal der Verpackung der dm-Box der ersten Generation. Man soll ja nichts wegschmeißen. ^^

Mit ein paar Labels oder Bannern, die farblich neutral sind, lassen sich zusätzlich kleine Effekte setzen oder Botschaften senden.

Diese Zierränder stammen allesamt aus dem Reliefsticker-Set, dass ich vor einiger Zeit bei Aldi erstanden habe. Wie gesagt, die Bastelsets der Discounter lohnen sich auf jeden Fall.
(Bestes Beispiel erlebte ich bei diesemTaufalbum. Mir fehlte genau ein Klebebuchstabe. Anstatt einen einfachen Bogen mit Großbuchstaben kaufen zu können, musste ich das komplette 5er-Set mit Klein-/Großbuchstaben, Zahlen etc. nehmen und habe dafür satte 4€ bezahlt.
Dass ich beim Discounter geünstiger weggekommen wäre, muss ich glaube ich nicht erwähnen...)





Edler als diese Ränder wären vielleicht noch Stoffbordüren und Bänder:









Weniger Edel, dafür bunt und poppig sind die Gestaltungsmöglichkeiten mit Washitape (meine neue Liebe wie ihr wisst!)







Hoch im Kurs stehen bei mir diese 3D-Sticker, doch leider sind auch sie immer sehr sehr teuer. Eine DIY-Alternative ist aber ganz einfach.
Mit wesentlich günstigeren 3D-Pads und passenden Motiven, könnt ihr solche Sticker ganz einfach selbermachen.














Meine Lieblingsseite dieses Albums gehört meiner Hälfte (welch ein Zufall).
Allerdings liegt das weniger an ihm, sondern mehr an den kleinen Begleitern.
Mittels Motivstanzer habe ich kleine bunte Teddys ausgestanzt, die einen kunterbunten Rahmen um die Bilder von Hälfte und der kleinen Raupe bilden.








Eine letzte etwas buntere Variante wäre die Gestaltung einer Blankoseite nur mit Stempelmotiven.






Puh...nun ist es doch eine Bilderflut geworden, doch wie sollte ich euch die Ideen auch sonst ordentlich zeigen? 
Ich hoffe, ihr habt das Eine oder Andere gefunden, das ich gefallen hat und lasst euch ein bisschen inspirieren.

Dieses Album ist mein Erstlingswerk und ich bin sehr stolz darauf. Ich hoffe, euch gefällt es auch.

Aktuell arbeite ich auf Hochtouren am Reisealbum aus London, welches dann im vierten Teil der Serie stellvertretend für Reise- und Urlaubsalben stehen wird.


Viele Grüße


Freitag, 26. Oktober 2012

Einfache Grusel-Gläser

Hallo meine Lieben,

bald wird es wieder gruselig, denn Halloween steht vor der Tür.

Traditionell schnitzt man ja Kürbisse, verpasst ihnen Fratzen und stellt sie beleuchtet vor die Tür.
Da das Schnitzen aber gut und gerne aufwändig ist und zu einer riesigen Sauerei werden kann, habe ich mir eine kleine Alternative überlegt.

Mit den Kindern meiner Nachmittagsbetreuungsgruppe wurde die Idee dann auch direkt mal umgesetzt.
Für euch heißt das: Sie ist wirklich kinderleicht.


Gruselgläser zu Halloween


Material:
  • große Gläser (Jogurtgläser etc.)
  • Laternenpapier in Orange und Weiß
  • Bastelkleber
  • schwarze Filzstifte
  • Teelichter

Anleitung:
Nachdem ihr die Gläser gut gespült und getrocknet habt, schneidet ihr aus eurem Laternenpapier jeweils zwei passende Bahnen aus.



Diese Bahnen klebt ihr mittels Bastelkleber übereinander auf das Glas.
Die doppelte Schicht sorgt dafür, dass die Farben intensiver werden.
Wie bei Serviettentechnik, Dekopatch etc. bepinselt ihr am Besten zunächst euer Glas mit Kleber, legt die erste Bahn aus und streicht mit Pinsel und Kleber alles glatt, bevor ihr die zweite Bahn auflegt und sie ebenfalls mit Kleber glatt streicht.





Für das Gespenst lasst ihr die Bahnen am unteren Glasrand etwas überstehen, beim Kürbis schneidet ihr sie weg. Wenn das Gespenst getrocknet ist, könnt ihr in den Überstand Zacken oder Wellen schneiden, die das zerfetzte Geistergewandt andeuten sollen.




Wenn alles guuuut getrocknet ist, malt ihr Fratzen auf die Gläser, stellt ein Teelicht hinein und gruselt euch (oder so)








Gruselige Grüße


Mittwoch, 24. Oktober 2012

Washi Wednesday #4

Meine Lieben,

ich kann mir nicht helfen. Mittlerweile freue ich mich auf den Mittwoch jeder Woche ein bisschen, denn dann kann ich euch meine neuste Tape-Idee vorstellen.

Übrigens: Ende des Jahres werde ich mich u.a. in das Tape-Paradies Bangkok begeben und määächtig einkaufen. Nachdem ich schon mit leerem Koffer nach Berlin gefahren bin, sollte ich überlegen, ob ich nicht mit einem leeren Flugzeug nach Thailand fliege.

Ich hoffe übrigens, dass meine Hälfte dieses Post nicht liest bzw. den Satz oben überliest (ein bisschen "verwirrend" übrigens...lesen eure Freunde euren Blogs?!), denn sonst überlegt er sich das mit dem Trip von Phnom Penh nach Bangkok sicher noch einmal. ^^

Heute ist aber erst einmal Zeit für einen ganz normalen:



Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber dieses kalte nasse Wetter sorgt bei mir immer dafür, dass ich ein großes Bedürfnis nach Gemütlichkeit, warmen Decken, Tee, schönen Lichtern etc. verspüre. Von mir aus könnte man den Herbst ohnehin überspringen und direkt in die Weihnachtszeit übergehen.

Deshalb ist die heutige WW -Idee auch schon ein bisschen gemütlich und stimmungsvoll.

Glasvase im Licht:

 


Wieder mal eine Idee, die im Grunde simpel und schnell gemacht ist und doch etwas her macht.

Alles was ihr braucht, sind:
  • eine große Glasvase, 
  • eine Lichterkette (jaaaaaa, meine hat Schneeflockenaufsätze, aber bald kommt ja auch der Winter ^^) 
  • und Washitape in einer schönen Farbe


Beklebt nun einfach eure Vase mit langen Tapestreifen.
Für das Muster beginnt ihr am oberen Ende der Vase, beklebt etwa ein Drittel mit Tape und schneidet dieses dann schräg ab.
Lasst etwas Platz und klebt den abgeschrägten Teil auf gleicher Linie unter den ersten Tapestreifen.
Das wiederholt ihr so lange, bis ihr am Vasenboden angekommen seid.
Die nächste Reihe beginnt ihr wieder am Vasenrand, setzt diesmal die abgeschrägte Lücke etwas höher/versetzt und klebt bis zum Ende.
Die dritte Reihe entspricht wieder der Ersten, die Vierte der Zweiten usw.


Ich habe nun ein relativ einfaches und vor allem einfarbiges Muster gewählt. Ich kann mir aber vorstellen, dass auch unruhige Muster in Kontrastfarben toll aussehen können.

Das wars von mir und dem WW. Nächste Woche wird es wieder mal etwas nützlicher. 
Seid gespannt...


Washi Grüße


Montag, 22. Oktober 2012

Fimo-Famos

Hallo meine Lieben,

nachdem sich einige von euch gewünscht hatten, etwas mehr über Fimo-Air und meine Ideen dazu zu erfahren, möchte ich gleich heute damit starten.

Fimo kennt glaube ich jeder, doch mittlerweile gibt es Varianten der Masse, die das Arbeiten deutlich einfacher machen.
Musste man früher Fimo erst backen, bevor es wirklich hart wurde, gibt es heute "Fimo - Microwave" zum Härten in der Mikrowelle und "Fimo - Air" zum Trocknen an der Luft.

Grundsätzlich ist das natürlich super praktisch, weil man das Werk einfach irgendwo ruhen lassen kann, ohne Ofen (hat ja auch nicht jeder) etc.

Kleiner Nachteil von Fimo-Air ist, dass es nur in Grundfarben erhältlich ist. (korrigiert mich, wenn es falsch ist. In meinen Bastelgeschäften gibt es nur die Varianten "weiß"/"elfenbein"/ "natur")
Diesen Nachteil kann man natürlich zum Vorteil machen, wenn man bedenkt, wie groß die Gestaltungsmöglichkeiten bei ungefärbten Materialien sind.
Eine 250g-Packung kostet ungefähr 5-6€

Das meine Fimo-Erfahrung bisher auch sehr begrenzt ist, habe ich mich zu Beginn an ein einfaches Projekt gewagt.

Fimo-Kürbis zur Herbstdeko:

Für einen solchen Kürbis braucht ihr:
  • 250g Fimo-Air in Weiß
  • Acrylfarbe
  • Messer ohne Zacken/Zähne

Formt zunächst euer Fimo zu einer glatten Kugel und platziert diese auf einem Stück Folie, einem Schneidebrettchen oder Ähnlichem.

Drückt von oben ein Trinkglas in die Kugel und formt so eine Einbuchtung.
Anschließend ritzt ihr mit dem Messer rundherum Vertiefungen ein, um dem Kürbis seine Form zu geben.
Besonders perfekt muss er nicht sein, denn auch in der Natur wächst kein Kürbis 100%ig gerade (auch wenn europäische Gemüseverordnungen das sicherlich gerne so hätten ^^)


Wenn die Masse gut getrocknet ist, grundiert ihr den Kürbis zunächst in Orange. Die innere Vertiefung färbt ihr gelb ein.
Einen Rest der gelben Farbe verwischt ihr über die äußere Kürbisoberfläche, um ihm noch mehr Struktur zu geben.

Abschließend könnt ihr den Kürbis noch mit einem klaren Lack lackieren und ihm Glanz verleihen.

Tipp:  
Gerade bei so klumpigen Werken beschleunigt ihr den Trocknungsprozess, wenn ihr es auf ein Stück Küchenpapier setzt und regelmäßig dreht. Denn der Härtungsprozess von Fimo-Air ist darauf angelegt, dass das Wasser aus der Masse entweicht. Das funktioniert natrlich schneller, wenn es von etwas Saugstarkem aufgenommen werden kann.
 


Soviel zu meiner ersten Fimo-Idee. Weitere kleinere und größere Ideen sind schon in Arbeit und warten dann demnächst ein dieser Stelle auf euch.

 Herbstliche Grüße und einen wunderschönen Start in die Woche wünscht euch



Sonntag, 21. Oktober 2012

Der kalte, nasse, fiese Herbst...

Meine Lieben,

es ist Herbst, dieses Jahreszeit in der es anfägt früher dunkel zu werden, wir langsam die Pullis und Jacken aus dem Schrank kramen, wir uns ärgern, dass es schoooon wieder regnet und unser ganzer Garten von Blättern übersät ist. (Meiner zumindest....)

Aber hat der Herbst nicht auch seine schönen Seiten?
Gerade in den letzten Tagen werden wir doch von einem wundervoll goldenen Oktober verwöhnt.













Lieber Herbst, an dieser Stelle möchte ich mich bei dir entschuldigen.
Du kannst wirklich wunderschön sein.




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